Ein Mann, John Cusack, Tele5

John Cusack kann Star-Rummel nichts abgewinnen

John Cusack versteht nicht, weshalb Schauspieler von ihren Fans verehrt werden – der Star-Kult nehme mitunter erschreckende Züge an, erklärt er.
Der “Ein Mann, ein Mord”-Darsteller hat im Gespräch mit dem Sender Tele5 den Star-Rummel, der heutzutage um Schauspieler betrieben wird, kritisiert. Dieser sorge dafür, so Cusack, dass viele Menschen nicht mehr ohne das Fernsehen leben könnten. “Sie haben das Gefühl, dass ihr eigenes Leben bedeutungslos ist, wenn sie den Stars nicht möglichst nahe kommen. Ich finde das ziemlich krank”, erklärt der Schauspieler, der den Rummel um seine Person und andere berühmte Persönlichkeiten der Branche nicht nachvollziehen kann. “Ich weiß, dass in Amerika um Ruhm und Prominenz viel Wind gemacht wird. Die ganze Kultur lebt davon. Es ist wie eine Maschinerie, die immer wieder in Gang gesetzt wird, und das nur, damit normale Menschen die sogenannten Stars beneiden.”
Cusack selbst legt nicht all zu viel Wert darauf, als großer Star zu gelten und achtet bei den Rollen, die er annimmt, nicht auf die Popularität des Regisseurs oder das ausführende Studio. Stattdessen interessiert ihn die Geschichte hinter dem Streifen, wie er beteuert: “Klar ist es hilfreich für einen Schauspieler, auch in Produktionen zu spielen, die Geld einbringen. Allerdings habe ich auch schon viele große Filme abgelehnt, weil sie mir nicht gut genug erschienen”, erklärt Cusack.

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