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Steckbrief Herbert Grönemeyer

Künstlername:
Herbert Grönemeyer
Geburtsname:
Herbert Arthur Wiglev Clamor Grönemeyer
Geburtstag:
12.04.1956
Sternzeichen:
Steinbock
Größe:
1,75 m
Herkunft:
Göttingen, Deutschland
Beziehungsstatus:
fester Partner
Filme und Musikalben:
4630 Bochum, Mensch, Schiffsverkehr
Auszeichnungen:
Echo
Kategorie:
Film, TV, Musik

Promi-Status:

A

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Das sollte man über Herbert Grönemeyer wissen:

Die Stimme von Herbert Grönemeyer hat einen einizigartigen Wiedererkennungseffkt. Und gerade deshalb landen seit 1984 alle seine Studioalben auf Platz Eins der deutschen Musik-Charts. Er hat in seinen Liedern etwas zu sagen und er ist immer authentisch geblieben. Möglicherweise ist das der Schlüssel zum Erfolg, der ihn zum bislang erfolgreichsten Musiker im deutschsprachigen Raum macht und ohne den die deutsche Musiklandschaft undenkbar wäre.

Geboren wurde Herbert Grönemeyer 1956 in Göttingen als jüngster von drei Söhnen. Als er ungefähr ein Jahr alt war, zogen seine Eltern nach Bochum, wo er Kindheit und Jugend verlebt und die ersten künstlerischen Schritte unternahm. Er machte Abitur und begann ein Studium der Musik- und Rechtswissenschaften, das er aber bald wieder abbrach. Stattdessen widmete er sich der Bühne und dem Film. Er arbeitete als musikalischer Leiter in Bochum und Stuttgart, stand in verschiedenen Stücken auf der Bühne und spielte in mehreren Fernsehfilmen mit. Am wohl bekanntesten von ihnen ist der Film "Das Boot" (1981), in dem Grönemeyer die Rolle des Leutnant Werner spielte.

Etwa ab 1982 konzentrierte sich Herbert Grönemeyer vorrangig auf seine Musik und hängte die Schauspielerei an den Nagel. Der Durchbruch gelang ihm dann mit dem Album "4630 Bochum" und das in einem einschneidenden Maße. Der Titelsong avancierte zur Hymne der Stadt Bochum und die Singleauskopplung "Männer" machten Grönemeyer mit einem Schlag in ganz Deutschland bekannt.
Das Album "Ö", das 1988 erschien, enthielt Titel wie "Halt mich" und "Was soll das?", mit denen er sich gegen seine Rivalen, hier vor allem Marius Müller-Westernhagen, durchsetzen konnte.
1994 erhält er, nachdem seine letzten zwei Alben "Luxus" und "Chaos" wieder alle Erfolgsrekorde brechen, als erster nicht englisch singender Musiker eine Einladung zu "MTV unplugged".

1993 heiratete Herbert Grönemeyer die Schauspielerin Anna Henkel, die er 1978 kennen gelernt hatte. Mit ihr hat er zwei Kinder. 1998 zog er nach London mit seiner Familie nach London. Im gleichen Jahr traf ihn ein herber Schicksalsschlag. Er verlor innerhalb weniger Tage zwei ihm sehr nahe stehende Menschen. Sein Bruder starb am 3. November, seine Frau Anna am 5. November.

2002 kam er mit dem Album "Mensch", in dem er seine Trauer verarbeitet, wieder zurück. Er sagt später über diese Zeit: "Wieder Lieder zu schreiben war wie der Versuch, wieder laufen zulernen." "Mensch" wird zum sensationellen Verkaufserfolg. Seit 18. März 2011 ist sein neues Studioalbum "Schiffsverkehr" auf dem Markt.