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Steckbrief Jürgen Vogel

Künstlername:
Jürgen Vogel
Geburtsname:
Jürgen Peter Vogel
Geburtstag:
29.04.1968
Sternzeichen:
Stier
Größe:
1,68 m
Herkunft:
Hamburg, Deutschland
Beziehungsstatus:
solo
Filme und Musikalben:
Kleine Haie, Die Welle, Keinohrhasen
Kategorie:
Film, TV, Musik

Promi-Status:

A

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Das sollte man über Jürgen Vogel wissen:

Als Jürgen Vogel in Hamburg geboren wurde, arbeitete sein Vater als Kellner und seine Mutter ist Hausfrau. Mit zwei Schwestern und einem Bruder wuchs er in Hamburg-Schnelsen auf. Mit neun Jahren arbeitete er als Kindermodell. Er verließ zeitig sein Elternhaus und probierte sein Glück an der Schauspielschule in München, blieb dort jedoch nur kurz. Diese Entscheidung hat er nicht bereut: „Das war keine Ausbildung für das, was ich gern machen will - und das glaube ich nach wie vor. Ich fand das total ätzend. Für mich war klar, dass, wenn das menschlich so abgeht dort, das halte ich niemals aus. So ehrgeizig bin ich nicht." Er zog nach Berlin und lebte ab 1985 für zwei Jahre in einer Wohngemeinschaft mit dem Schauspieler Richy Müller.

Der erste große Erfolg kam für Jürgen Vogel mit dem Film „Kleine Haie„ von Sönke Wortmann im Jahr 1992. Als bester Darsteller bekam er hierfür den Bayerischen Filmpreis. 1997 wurde Jürgen Vogel der Deutsche Filmpreis verliehen. Für seine Rolle in Wolfgang Beckers „Das Leben ist eine Baustelle„ wurde er als bester Hauptdarsteller ausgezeichnet. Jürgen Vogel ist authentisch. Mit Sicherheit ist er kein Schönling, der sich hinter einer Fassade versteckt. Sein charakteristisches Gebiss wird viel besprochen. Noch nie hat er darüber nachgedacht, seine Zähne richten zu lassen, obwohl sie auch Anlass zu Spott boten: „Als Kind habe ich mir beim Lachen immer eine Hand vor den Mund gehalten. Die Mädchen mussten sehr selbstbewusst sein, wenn sie mit mir zusammen sein wollten. Immer hieß es: 'Der ist ganz süß - aber die Zähne!?!'„

Vor außergewöhnlichen oder schweren Themen schreckt Jürgen Vogel nicht zurück. So spielte er nicht nur in Doris Dörris Film „Nackt„ eine blanke Rolle, sondern in „Der freie Wille„ oder „Die Welle„ auch sehr ernsthafte. Er lebt jede Rolle mit Leib und Seele. So ist für ihn die Improvisation ein ebenso interessantes Gebiet. Nicht nur in der Fernsehserie „Schillerstraße„, sondern auch in dem halbdokumentarischen Musikfilm „Keine Lieder über Liebe„. Das Drehbuch enthielt nur wenige Vorgaben. Jürgen Vogel und seine Kollegen gründeten eigens für diesen Film die „Hansen Band„. Die Band tourte zwei Mal vor Filmstart und spielte live vor Publikum. Jürgen Vogel ist längst nicht nur mehr Schauspieler, sondern auch Drehbuchautor, Comedian, Filmproduzent und Sänger. Er mag diese Vielseitigkeit und lässt sich nicht gerne einschränken: „Ich drehe auch eine Serie oder nur einen Videofilm - Hauptsache, er ist gut. Lieber eine geile Serie als ein beschissener Kinofilm„, sagte er einmal in einem Interview mit dem Spiegel. Im Oktober 2010 haben in Berlin die Dreharbeiten zu „Hotel Lux„ von Leander Haußmann begonnen. Jürgen Vogel spielt gemeinsam mit Michael Herbig in diesem tragisch-komischen Film. Als Kinostart ist Herbst 2011 anvisiert.

Privat ist Jürgen Single. Seit einiger Zeit lebt er getrennt von seiner Ehefrau Madeleine Sommerfeld. Ihre gemeinsame Tochter wurde 1999 geboren. Außerdem hat der Schauspieler noch Tochter Maria, aus einer früheren Beziehung. Sie wurde 1988 geboren.