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Steckbrief Veronika Ferres

Künstlername:
Veronika Ferres
Geburtsname:
Veronika Maria Cäcilia Ferres
Geburtstag:
10.06.1965
Sternzeichen:
Zwillinge
Größe:
1,78 m
Herkunft:
Solingen, Deutschland
Beziehungsstatus:
fester Partner
Filme:
Das Superweib, Rossini, Die Manns
Kategorie:
Film, TV

Promi-Status:

D

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Das sollte man über Veronika Ferres wissen:

Veronica Ferres wurde als einzige Tochter eines Kohlen- und Kartoffelhändlers in Solingen geboren. Sie hat zwei ältere Brüder. Ihre Kindheit und Jugend beschreibt sie als nicht einfach, da sie aufgrund ihrer nicht der vermeintlichen Norm entsprechenden Figur eine Außenseiterrolle innehatte, in der sie oftmals Hänseleien ausgesetzt war. Nach ihrem Abitur studierte Veronica Ferres Germanistik, Theaterwissenschaft und Psychologie in München. Eine Karriere als Schauspielerin anstrebend, bewarb sie sich bei Schauspielschulen, in deren Auswahlverfahren sie es zwar häufig bis in die letzte Runde schaffte, am Ende jedoch aufgrund ihrer Größe abgelehnt wurde. Hierauf nahm sie privaten Schauspielunterricht und war bald in ersten TV-Filmen und Serien sowie am Theater zu sehen. Allzu gern besetzte man sie anfangs, auch aufgrund ihrer üppigen Figur, in sinnlichen oder naiven Rollen, beispielsweise als Sekretärin in der 1992er ZDF-Serie "Unser Lehrer Doktor Specht".

Ihre Rolle als Muse an der Seite von Uwe Ochsenknecht im Kinofilm "Schtonk" brachte Veronica Ferres 1992 Aufmerksamkeit auf der Kinoleinwand ein. Regie führte Helmut Dietl, mit dem die Schauspielerin von 1991 bis 1999 liiert war. Für zwei weitere Kinofilme arbeitete das Paar zusammen: Während Ferres 1997 in "Rossini" das Schneewittchen spielte, war sie in der 1998er Satire "Late Show" in der Rolle der Schauspielerin Maria zu sehen. Der schauspielerische Durchbruch gelang Ferres allerdings schon im Jahr 1996. Im Kinofilm "Das Superweib", der auf dem gleichnamigen Roman der Autorin Hera Lind beruht, brillierte sie in der Rolle der Franka Zis und lockte rund 2,4 Millionen Zuschauer ins Kino. Neben diesen und anderen Filmen für die große Leinwand stand Veronica Ferres für zahlreiche Fernsehproduktionen vor der Kamera, so beispielsweise 1998 im ZDF-Zweiteiler "Eine ungehorsame Frau". Für ihre Leistung als Nelly im mehrfach ausgezeichneten dreiteiligen Doku-Drama "Die Manns – Ein Jahrhundertroman" wurde sie im Jahr 2002 sowohl mit dem Bayrischen Fernsehpreis als auch mit dem Grimme Preis in Gold gewürdigt. Daneben erhielt sie eine Reihe weiterer Auszeichnungen. Unter anderem wurde ihr 2005 der Bambi für ihre außerordentliche Karriere im Film, Fernsehen und auf der Bühne verliehen.

Auf die Theaterbühne kehrt Veronica Ferres immer wieder gern zurück. Von 2002 bis 2004 verkörperte sie beispielsweise die Rolle der "Buhlschaft" in der Jedermann-Inszenierung bei den Salzburger Festspielen, woraufhin eine österreichische Tageszeitung sie als "beste Buhlschaft aller Zeiten" rühmte. Zu ihren Erfolgen äußert sich Ferres eher bescheiden: "Jeder Schauspieler ist so gut wie sein Regisseur." Zu ihren aktuelleren Projekten gehören der ARD-Fernsehfilm "Rosannas Tochter" sowie die Kinofilme "Das Leben ist zu lang" und "Unter Bauern – Retter in der Nacht", für die sie 2009 vor der Kamera stand.

Nach ihrer langjährigen Beziehung zu Helmut Dietl heiratete die Schauspielerin im Mai 2001 den Marketingfachmann Martin Krug. Wenig später wurde ihre gemeinsame Tochter geboren. Im November 2008 gab das Paar seine Trennung bekannt. Mit ihrem derzeitigen Lebensgefährten Carsten Maschmeyer wird sich Veronica Ferres wohl nicht vermählen, betrachtet man ihre Äußerung zum Thema Ehe: "Ich glaube nicht an die Ehe. Vor so einem Vertrag habe ich wahnsinnige Angst. Und wenn ich Angst kriege, werde ich schwach. Und wenn ich schwach bin, mache ich Dummheiten."